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Erwin Sabathi GmbH / Pössnitz 48 / A 8463 Leutschach a.d.W. / tel +43.3454.265 / fax +43.3454.265.6 / weingut@sabathi.com / Impressum
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Gelber Muskateller  RIED KREPSKOGEL®
ERSTE STK LAGE
Jahrgang 2016 - ab Weingut nicht mehr im Verkauf
94 FALSTAFF, 93 A LA CARTE Punkte

Gelber Muskateller  RIED KREPSKOGEL®
ERSTE STK LAGE
Jahrgang 2017 - ab Mai 2018 im Verkauf


Kategorisierung:
Die Ried Krepskogel®, eine Sub-Riede vom Pössnitzberg und als Erste STK Lage klassifiziert, ist nach dem ehemaligen Gutsbesitzer Hans Kreps benannt. Ein regionstypischer Lagen-Wein, der einen starken, natürlichen Ausdruck seiner Herkunft zeigt und ein beachtliches Entwicklungspotenzial besitzt. Der Ernteertrag ist auf max. 45 hl limitiert. Weine der Ersten STK Lage dürfen frühestens am 1. Mai nach 6-monatigem Ausbau in den Verkauf gebracht werden.


Charakteristik:
intensive Aromenkomplexität, betörende Würze, Eibisch, Gewürz­nelken, zarte Anklänge von Anis in der Nase, am Gaumen straffe, expressive Struktur (vom Opok-Boden), fein, elegant und intensiv im Nachhall


Ausbau: 6 Monate in großen traditionellen Holzfässern

Alkohol: 12,5 % vol

Trinkreife: 5 Jahre und mehr

Abfüllung: April 2017


Riede:
Die Ried Krepskogel, eine Sub-Riede vom Pössnitzberg, befindet sich in der Katastralgemeinde Pössnitz. Der Krepskogel, benannt nach dem ehemaligen Gutsbesitzer Hans Kreps, nahm im 17. Jahrhundert einen beachtlichen Teil der Fläche vom Pössnitzberg ein und Hans Kreps kultivierte schon damals dort Reben. Ein ehrwürdiges Denkmal von 1698 weist darauf hin. Diese extrem steile und felsige Riede kann aufgrund einer Hangneigung von bis zu 55 % nahezu nur händisch bewirtschaftet werden. Warme Aufwinde aus den slowenischen Tälern treffen auf kühle Luftströme der westlich gelegenen Koralpe. Die großen Temperaturunterschiede bewirken eine würzige und vielfältige Aromenausbildung.

Boden:
Der Krepskogel liegt aus erdgeschichtlicher Sicht im südweststeirischen Meeresteilbecken, in welchem vor zirka 16 Millionen Jahren teilweise bis zu mehrere 1000 Meter mächtige, marine Ablagerungen entstanden. Diese feinen Meeressedimente werden in der Geologie als Steirischer Schlier bezeichnet. Es handelt sich um tonig-feinsandige, meist graugrün gefärbte, kalkhaltige Tonmergel bis Tonschiefer mit Sandeinlagen, Blattfossilien und Glanzkohleresten. Ein Merkmal dieser kargen und stark kalkhaltigen Böden (Opok) am Krepskogel sind der durch die Verwitterung entstandene humose Oberboden von oft nur 20 Zentimetern und das feste Sedimentgestein, der Kalkmergel.

Expositur:
vorwiegend südausgerichtete Kessellage mit einer durchschnittlichen Hangneigung von 55 %

Seehöhe: 440 m – 540 m

Anbaugebiet: Südsteiermark